© ARTspectiva 2026

ARTspectiva 2026 – unser Künstler

Laura Siebeck

Die renommierte Künstlerin Laura Siebeck lädt Kunstliebhaber und Ästheten gleichermaßen mit Ihren

Bilder zu einer Reise durch Freude und Kreativität ein. Ihre Bilder sind eine Hommage an die

Schönheit des Alltäglichen, eine Erkundung von Freude und Kreativität, die in jedem Detail des Lebens

zu finden ist.

Aufgewachsen inmitten einer familiären Umgebung, die von Kunst, Architektur, Musik und Literatur

geprägt war, fand Laura Siebeck schon früh ihre künstlerische Inspiration.

Siebecks Werke sind eine Ode an die Einfachheit des Lebens. Alltagsgegenstände, Strukturen und

vermeintliche Trivialitäten werden zu Kunstwerken, die Ästhetik und Fröhlichkeit ausstrahlen. Jedes

Bild ist geschaffen, um den Betrachter aus dem Alltag zu entführen und ihm eine Quelle der Freude zu

bieten. "Made with love to bring joy into your life" – diese Hingabe, die sie in ihre Kunst einfließen

lässt, soll die Betrachter erreichen und die Freude, die sie beim Erschaffen empfindet, weitergeben.

Floren Tina Gekeler

Tina Gekelers künstlerische Reise beschränkt sich nicht allein auf die heimischen Gefilde. Durch

Kunstbegegnungen in Myanmar wurde sie mit der traditionellen Kunst und den einzigartigen

Materialien des Mekong-Deltas in Vietnam in Berührung gebracht. Inspiriert von Kulturreisen und

einem Schwerpunkt auf Kunst in Asien, Südamerika, Nordafrika und insbesondere Italien, hat sie

ihr Kunstwissen erweitert und zahlreiche Werke geschaffen, die in dieser Ausstellung präsentiert

werden.

Die Werke der Künstlerin entstehen aus den Eindrücken des Erlebten, wobei insbesondere

Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Kulturen, vor allem aus Mittelamerika und

Indien, einen bedeutenden Einfluss auf ihre Kunst haben. Die Vielfalt der Darstellungen und

Bräuche, die sie auf ihren Reisen erlebt hat, spiegelt sich in ihren Werken wieder.

Horst Kistner

Horst Kistner, 1969 in Würzburg geboren, hat seine Ausbildung am renommierten

Lette-Verein in Berlin absolviert und war über zwei Jahrzehnte in der

kommerziellen Fotografie tätig, bevor er sich seit 2012 ausschließlich der freien

Kunst widmete. Seine Arbeiten stehen im spannenden Kontrast zu den

introspektiven Selbstporträts Samanis, da sie häufig sorgfältig inszenierte

Szenarien des scheinbar Alltäglichen darstellen.

Doch der erste Eindruck täuscht: Was auf den ersten Blick vertraut erscheint,

entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als surrealer, oft rätselhafter Moment.

Kistners Fotografien spielen mit Illusion, Ironie und subtiler Irritation. Die

Inszenierung seiner Werke ist aufwendig und erinnert in ihrer Ästhetik nicht selten

an klassische Filmstills – jedes Bild scheint einer größeren Erzählung zu

entstammen, deren Kontext jedoch bewusst im Verborgenen bleibt.

Klaudia Dietewich

Klaudia Dietewichs Interesse gilt der subtilen Ästhetik von im Alltag entstandenen Relikten und

Fragmenten, die auf die eine oder andere Weise den Zustand unserer Welt spiegeln können. Im

Geflickten, Übersehenen und Vergessenen findet sie die Parallele vom allmählichen

Verschwinden der Motive und unserer eigenen Existenz.

Ihre Spuren und Fundstücke sind Bruchstücke, die, obwohl ganz ungegenständlich, Erinnerungen

wachrufen, Assoziationen wecken und Geschichten erzählen. Als "Kondensat gelebten Lebens"

stellen sie auch die Frage, was bleibt von uns und von der Welt, wie wir sie kennen.

Wenn Betrachterinnen und Betrachter Gegenstände und bildliche Darstellungen zu erblicken

glauben, werden Klaudia Dietewichs Asphaltfotografien, Pigmentdrucke auf Aludibond, aus der

Serie „Urban Echoes“, zu Projektionsflächen der Einbildungskraft.

Dagmar Cavadini

Materialien mit Herkunft – die Ästhetik des Bauens

Die Werkstoffe, die Cavadini verwendet, haben eine Geschichte: Pressspanplatten,

Dispersion, Metallrahmen aus Stahl oder Aluminium, Transparentpapier und Nägel. Es sind

Materialien aus dem Alltag der Baustelle – ursprünglich nüchtern, funktional, unscheinbar. In

ihrer Kunst verwandeln sie sich in expressive Bildträger und transformierte Oberflächen. Ihre

Herkunft bleibt spürbar: Die Robustheit des Pressspans, das Kühne des Metalls, die Zartheit

des Transparentpapiers – alles trägt zur Atmosphäre der Werke bei.

In der Kombination dieser Stoffe entsteht ein Spannungsfeld, das typisch für Cavadinis

Ansatz ist: Das Harte trifft auf das Fragile, das Lineare auf das Bewegte, das Gebaute auf

das Gewachsene. So werden die Bilder selbst zu kleinen Architekturen – allerdings solchen,

die offen bleiben, atmen und sich ständig neu deuten lassen.

Olga Pursches

Olga Pursches wählt einen gänzlich anderen Zugang: Ihr Werk wurzelt tief in der

klassischen Tradition. Ausgebildet in Moskau in Zeichnung, Malerei und Bildhauerei,

später ergänzt durch ein Studium im Modedesign und ihre langjährige Tätigkeit als

Kostümbildnerin in der Schweiz, verbindet sie technisches Können mit einem feinen

Gespür für Inszenierung und Ästhetik.

Seit 2019 widmet sie sich in Deutschland als freischaffende Künstlerin ausschließlich der

bildenden Kunst. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie Nominierungen für

renommierte Kunstpreise zeugen von der Resonanz auf ihre Arbeiten. Im Zentrum ihrer

Kunst steht der Mensch - insbesondere das Gesicht, als Spiegel von Ausdruck und

Innerlichkeit. Mit höchster Präzision arbeitet Pursches die Feinheiten von Mimik, Licht und

Schatten heraus und verleiht den Figuren eine fast plastische Präsenz. Dabei schöpft sie

aus der Tradition der alten Meister, ohne in Nostalgie zu verfallen: Ihr Realismus ist kein

Rückgriff, sondern ein lebendiges Weiterdenken.

Gertrud Schneider

Der Entstehungsprozess der Bilder ist stark beeinflusst, durch die eigene sinnliche

Wahrnehmung des Erlebten und Gesehenen, Leidenschaft und die Schönheit des

Augenblicks. Ein Bild darf sich frei entfalten, so dass am Ende nur angedeutete Formen

erkennbar sind oder aber die Bildgestaltung zu einer völligen Abstraktion führt. Dem

Betrachter soll eine generierte Ästhetik des Lebendigen und Assoziativen offenbart

werden, ein Erlebnis emotionaler Ungebundenheit.

Das Figürliche, Wirkliches und Unwirkliches können entdeckt, gespürt und durch die

eigene Wahrnehmung erklärt werden. Jeder soll auf seine eigene Entdeckungsreise

gehen, sich auf ein Bild einlassen und seine eigene Botschaft empfangen. So schafft

die Künstlerin in ihren Bildern eine fantastische Welt, sie lässt die Farben und Formen

aus sich heraus leuchten und fasziniert den Betrachter durch die Brillanz und Ästhetik

der Werke.

Julia Lesiecki

Wahre Kunst ist seit jeher untrennbar mit meisterhaftem

Handwerk verbunden. Erst durch präzise, handwerklich

exzellente Ausführung wird ein Werk zu einem zeitlosen

Kunstobjekt. Gleichzeitig vermag erst die künstlerische

Inspiration, ein Objekt über seinen rein funktionalen

Zweck hinauszuheben und ihm emotionale Tiefe und

Ausdruckskraft zu verleihen.

Selbstverständlich existieren innerhalb der Bildenden

Künste vielfältigste Ausdrucksformen - geprägt durch

Materialien, Verarbeitungstechniken,

Gerade die eingangs erwähnte Symbiose aus Kunst und

Handwerk war es, die mich schon früh dazu bewogen

hat, zunächst das Schneiderhandwerk von

Grund auf zu erlernen und praktisch auszuüben, bevor ich eine Ausbildung zur staatlich geprüften Modedesignerin absolvierte.Erst

auf dieser soliden Basis begann ich, meine kreativen Ideen künstlerisch umzusetzen. Dank meiner handwerklichen Kompetenz ist es

mir selbstverständlich möglich, auch auf besondere Wünsche einzugehen - etwa individuelle Maßanfertigungen oder

Sondergrößen.Ein künstlerisches Konzept, das bereits in einem renommierten Kunstensemble im Bodenseeraum in

Dauerausstellungen präsentiert wird und dort auf internationale Resonanz stößt.

Sigita Laubengaier

Die Künstlerin lebt und arbeitet seit 1997 in Stuttgart.

Geboren 1967 in Litauen. Als Malerin und Bildhauerin

hatte sie 2003 ihre erste größere Einzelausstellung.

Seither folgten Ausstellungen im In – und Ausland.

S. Laubengaiers künstlerisches Werk kann als

Tagebuch oder als autobiografische Fiktion betrachtet

werden. Unbewusst und zufällig spiegeln ihre Gemälde

persönliche Erfahrungen und die von ihr gelesenen

Bücher wider oder, im Gegenteil, ihre Werke nehmen

prophetische Züge an und erfüllen sich in der Realität.

Marcel Folmeg - MASO

Marcel Folmeg - MASO kam Anfang der 90er Jahre zum ersten mal mit

der, damals noch jungen, Stuttgarter Hip Hop-Bewegung in Kontakt.

Nachdem er schon in jungen Jahren seine bevorzugte Ausdrucksform

im Zeichnen und Malen gefunden hatte, war es angesichts der

faszinierend großen und farbenfrohen Graffitis, eine zwanpsläufige

Entwicklung, daß er seine Form- und Farbsprache mit diesen bereicherte

und fortan fester Bestandteil der Stuttgarter Hip Hop- Szene um die

Kolchose war.1994 malte er seine ersten Aufträge. Er war einer der

ersten, der umher reiste und Pionierarbeit auf anderen Kontinenten

leistete.

Seit 1999 sind mehrere Malreisen pro Jahr ein fester Bestandteil seiner

Arbeit.

Designer & Team - interdisziplinäres Rahmenprogramm

Kess Ernst - Innenarchitektur

Gut konzipierte und gestaltete Räume unterstützen Menschen, sich

miteinander zu verbinden und in Austausch zu treten. Gemeinschaftlich

lassen sich neue und innovative Wepe finden und weiterentwickeln. Als

interdisziplinäres Planungsbüro konzipieren und gestalten wir Projekte

für Museen, Marken, Messen und Events, kuratieren Ausstellungen,

entwickeln neue Arbeitswelten sowie Wohnraumkonzepte und

entwerfen individuelle (Präsentations-)MöbeI. Der Raum und die zu

vermittelnden Themen stehen dabei im Mittelpunkt unserer Gestaltung.

Mithilfe von Form, Material, Texturen, Farbe, Grafik, Medien, Licht und

Storytelling inszenieren wir diese inhaltlichen Botschaften und dirigieren

anhand einer Dramaturgie, wie jene wahrgenommen und verarbeitet

werden. Wir schaffen nachhaltige Erlebnisse, die im Gedächtnis bleiben

— multisensuale, immersive und atmosphärische Räume, die

überzeugen und zu Plattformen der Begegnung werden.

Reschauer Media

Gabriela Reschauer - Produktion, Casting und Redaktion

Seit 2008 bewegt sich Gabriela Reschauer als freie TV-,

Streaminp- und Digital-Producerin zwischen öffentlich-

rechtlichen und privaten fiktionalen Sendeformaten, Social

Media-Kampagnen und Corporate-

Beweptbildproduktionen. Vom klassischen Fernsehen bis

zum digitalen Storytellinp.

Als Casting Director brinpt sie Gesichter und Geschichten

zusammen: Sie vermittelt Schauspieler’innen,

Nebendarsteller*innen und Kompars’innen für fiktionale

Produktionen, Corporate-Formate und Werbefil me. Ihre

Arbeit vereint Sensibilität für das passende Talent mit

einem Verständnis für narrative Zusammenhä npe und

organisatorische Produktionsa bläufe.

Darüber hinaus arbeitet sie journalistisch mit einem Gespür für Inhalte und deren Relevanz, für Print, TV-Doku Realities und Reportagen

oder Factual- Formate.

Für unser Event ist Gabriela Teil des Teams für PR, Marketing und Event, das die kreative Vielfalt der Veranstaltung durch Kampapnen,

Pressetexte und Inhalte für Social Media sichtbar und erlebbar macht.

Andrea Wolf

andreawolf-interiordesign

Gabriela Reschauer - Produktion, Casting und Redaktion

Andrea Wolf, von- andreawolf-interiordesign- ist eine in

Stuttgart lebende Desipnerin, die seit 2002 in Deutschland und

im Ausland arbeitet. Offene Kommunikation mit ihren

Auftraggebern liegt ihr am Herzen, um eine gesunde Mischung

aus Aufgabenstellung, Budpet und Inspiration umzusetzen.

Ob Beratung, Anleitung oder Umsetzung : Individuelle, eipene

Designs, sowie zielorientierte Ergebnisse zu entwickeln, bleiben

spannende Aufgaben, die im Kollektiv immer wieder viel Freude

bereiten.

Jutta Joy Gross

Ihre fotografische Arbeit setzt dort an, wo Rollenbilder ihre Wirkung verlieren und Präsenz

beginnt. In reduzierten, inszenierten Bildräumen werden Frauen sichtbar - nicht als

Zuschreibung, sondern in eigener Haltung, Wahrnehmung und innerer Freiheit. Jutta Joy

Gross interessiert sich für den Moment zwischen Haltung und Loslassen - für jene stillen

Übergänge, in denen etwas Echtes spürbar wird. Die Begegnung zwischen Fotografin und

Frau ist integraler Bestandteil des Werkes. Das Bild entsteht nicht allein vor der Kamera,

sondern im gemeinsamen Prozess - im Raum, der sich währenddessen öffnet. Ihre

fotografische Sprache ist stark filmisch geprägt. Über vier Jahrzehnte Arbeit in der

internationalen Film- und Modeindustrie haben ihren Blick für Licht, Dramaturgie und

visuelle Spannung geschärft. Was auf den ersten Blick ruhig oder vertraut erscheinen mag,

entfaltet bei genauer Betrachtung eine vielschichtige Tiefe. Ihre Bilder erzählen Geschichten

von Facetten der Weiblichkeit in ihren unterschiedlichen Wahrnehmungen - nicht geprägt

von gesellschaftlichen Zuschreibungen, sondern von dem, was in der Frau

selbstverständlich schon vorhanden ist.

Vince Voltage

Seine Aufnahmen zeigen eine andere, vielen verborgene Seite des Lebens. Vince

entdeckte seine Liebe zur Fotografie, als er mit seiner Band auf Europa-Tournee war.

Seither prägen Portraits extravaganter, aufwendig gestylter, auf sehr eigene Art und

Weise ausdrucksstarker Modelle. Seine Arbeiten setzen sich kritisch mit Dekadenz

unserer Wegwerfgesellschaft auseinander. Klassische Portrait-Fotografie und das

Spiel mit Licht und Schatten, People- und Fashion-Style-Fotografie, Eindrücke aus

fotografischen Streifzügen durch das Designerdasein, der Beschäftigung mit alten

Kulturen und allerlei anderer Input verweben sich zu seinem eigenen Stil.

Die Fotografien von Vince Voltage haben Ausstrahlung, fallen auf und überraschen.

Sie ziehen den Betrachter mit der Schönheit und Raffinesse der leisen Erotik in ihren

Bann und bestechen selten durch Schlichtheit, dafür mit einer gehörigen Portion

Kontroversität und der Präsenz seiner Modelle.

Laura Siebeck

Die renommierte Künstlerin Laura Siebeck lädt Kunstliebhaber

und Ästheten gleichermaßen mit Ihren Bilder zu einer Reise

durch Freude und Kreativität ein. Ihre Bilder sind eine

Hommage an die Schönheit des Alltäglichen, eine Erkundung

von Freude und Kreativität, die in jedem Detail des Lebens zu

finden ist.

Aufgewachsen inmitten einer familiären Umgebung, die von

Kunst, Architektur, Musik und Literatur geprägt war, fand Laura

Siebeck schon früh ihre künstlerische Inspiration.

Siebecks Werke sind eine Ode an die Einfachheit des Lebens.

Alltagsgegenstände, Strukturen und vermeintliche Trivialitäten

werden zu Kunstwerken, die Ästhetik und Fröhlichkeit

ausstrahlen. Jedes Bild ist geschaffen, um den Betrachter aus

dem Alltag zu entführen und ihm eine Quelle der Freude zu

bieten. "Made with love to bring joy into your life" – diese

Hingabe, die sie in ihre Kunst einfließen lässt, soll die

Betrachter erreichen und die Freude, die sie beim Erschaffen

empfindet, weitergeben.

© ARTspectiva 2026

ARTspectiva 2026 – unser Künstler

Floren Tina Gekeler

Tina Gekelers künstlerische Reise beschränkt sich nicht allein

auf die heimischen Gefilde. Durch Kunstbegegnungen in

Myanmar wurde sie mit der traditionellen Kunst und den

einzigartigen Materialien des Mekong-Deltas in Vietnam in

Berührung gebracht. Inspiriert von Kulturreisen und einem

Schwerpunkt auf Kunst in Asien, Südamerika, Nordafrika und

insbesondere Italien, hat sie ihr Kunstwissen erweitert und

zahlreiche Werke geschaffen, die in dieser Ausstellung

präsentiert werden.

Die Werke der Künstlerin entstehen aus den Eindrücken des

Erlebten, wobei insbesondere Begegnungen mit Menschen aus

verschiedenen Kulturen, vor allem aus Mittelamerika und

Indien, einen bedeutenden Einfluss auf ihre Kunst haben. Die

Vielfalt der Darstellungen und Bräuche, die sie auf ihren Reisen

erlebt hat, spiegelt sich in ihren Werken wieder.

Horst Kistner

Horst Kistner, 1969 in Würzburg geboren, hat seine Ausbildung

am renommierten Lette-Verein in Berlin absolviert und war über

zwei Jahrzehnte in der kommerziellen Fotografie tätig, bevor er

sich seit 2012 ausschließlich der freien Kunst widmete. Seine

Arbeiten stehen im spannenden Kontrast zu den introspektiven

Selbstporträts Samanis, da sie häufig sorgfältig inszenierte

Szenarien des scheinbar Alltäglichen darstellen.

Doch der erste Eindruck täuscht: Was auf den ersten Blick

vertraut erscheint, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als

surrealer, oft rätselhafter Moment. Kistners Fotografien spielen

mit Illusion, Ironie und subtiler Irritation. Die Inszenierung seiner

Werke ist aufwendig und erinnert in ihrer Ästhetik nicht selten an

klassische Filmstills – jedes Bild scheint einer größeren

Erzählung zu entstammen, deren Kontext jedoch bewusst im

Verborgenen bleibt.

Klaudia Dietewich

Klaudia Dietewichs Interesse gilt der subtilen Ästhetik von im

Alltag entstandenen Relikten und Fragmenten, die auf die eine

oder andere Weise den Zustand unserer Welt spiegeln können. Im

Geflickten, Übersehenen und Vergessenen findet sie die Parallele

vom allmählichen Verschwinden der Motive und unserer eigenen

Existenz.

Ihre Spuren und Fundstücke sind Bruchstücke, die, obwohl ganz

ungegenständlich, Erinnerungen wachrufen, Assoziationen

wecken und Geschichten erzählen. Als "Kondensat gelebten

Lebens" stellen sie auch die Frage, was bleibt von uns und von der

Welt, wie wir sie kennen.

Wenn Betrachterinnen und Betrachter Gegenstände und bildliche

Darstellungen zu erblicken glauben, werden Klaudia Dietewichs

Asphaltfotografien, Pigmentdrucke auf Aludibond, aus der Serie

„Urban Echoes“, zu Projektionsflächen der Einbildungskraft.

Dagmar Cavadini

Materialien mit Herkunft – die Ästhetik des Bauens

Die Werkstoffe, die Cavadini verwendet, haben eine Geschichte:

Pressspanplatten, Dispersion, Metallrahmen aus Stahl oder

Aluminium, Transparentpapier und Nägel. Es sind Materialien aus

dem Alltag der Baustelle – ursprünglich nüchtern, funktional,

unscheinbar. In ihrer Kunst verwandeln sie sich in expressive

Bildträger und transformierte Oberflächen. Ihre Herkunft bleibt

spürbar: Die Robustheit des Pressspans, das Kühne des Metalls,

die Zartheit des Transparentpapiers – alles trägt zur Atmosphäre

der Werke bei.

In der Kombination dieser Stoffe entsteht ein Spannungsfeld, das

typisch für Cavadinis Ansatz ist: Das Harte trifft auf das Fragile,

das Lineare auf das Bewegte, das Gebaute auf das Gewachsene.

So werden die Bilder selbst zu kleinen Architekturen – allerdings

solchen, die offen bleiben, atmen und sich ständig neu deuten lassen.

Olga Pursches

Olga Pursches wählt einen gänzlich anderen Zugang: Ihr Werk

wurzelt tief in der klassischen Tradition. Ausgebildet in Moskau

in Zeichnung, Malerei und Bildhauerei, später ergänzt durch ein

Studium im Modedesign und ihre langjährige Tätigkeit als

Kostümbildnerin in der Schweiz, verbindet sie technisches

Können mit einem feinen Gespür für Inszenierung und Ästhetik.

Seit 2019 widmet sie sich in Deutschland als freischaffende

Künstlerin ausschließlich der bildenden Kunst. Zahlreiche

Ausstellungen im In- und Ausland sowie Nominierungen für

renommierte Kunstpreise zeugen von der Resonanz auf ihre

Arbeiten. Im Zentrum ihrer Kunst steht der Mensch -

insbesondere das Gesicht, als Spiegel von Ausdruck und

Innerlichkeit. Mit höchster Präzision arbeitet Pursches die

Feinheiten von Mimik, Licht und Schatten heraus und verleiht

den Figuren eine fast plastische Präsenz. Dabei schöpft sie aus

der Tradition der alten Meister, ohne in Nostalgie zu verfallen:

Ihr Realismus ist kein Rückgriff, sondern ein lebendiges

Weiterdenken.

Gertrud Schneider

Der Entstehungsprozess der Bilder ist stark beeinflusst, durch

die eigene sinnliche Wahrnehmung des Erlebten und

Gesehenen, Leidenschaft und die Schönheit des Augenblicks.

Ein Bild darf sich frei entfalten, so dass am Ende nur

angedeutete Formen erkennbar sind oder aber die

Bildgestaltung zu einer völligen Abstraktion führt. Dem

Betrachter soll eine generierte Ästhetik des Lebendigen und

Assoziativen offenbart werden, ein Erlebnis emotionaler

Ungebundenheit.

Das Figürliche, Wirkliches und Unwirkliches können entdeckt,

gespürt und durch die eigene Wahrnehmung erklärt werden.

Jeder soll auf seine eigene Entdeckungsreise gehen, sich auf

ein Bild einlassen und seine eigene Botschaft empfangen. So

schafft die Künstlerin in ihren Bildern eine fantastische Welt,

sie lässt die Farben und Formen aus sich heraus leuchten und

fasziniert den Betrachter durch die Brillanz und Ästhetik der

Werke.

Julia Lesiecki

Wahre Kunst ist seit jeher untrennbar mit meisterhaftem

Handwerk verbunden. Erst durch präzise, handwerklich

exzellente Ausführung wird ein Werk zu einem zeitlosen

Kunstobjekt. Gleichzeitig vermag erst die künstlerische

Inspiration, ein Objekt über seinen rein funktionalen

Zweck hinauszuheben und ihm emotionale Tiefe und

Ausdruckskraft zu verleihen.

Selbstverständlich existieren innerhalb der Bildenden

Künste vielfältigste Ausdrucksformen - geprägt durch

Materialien, Verarbeitungstechniken,

Gerade die eingangs erwähnte Symbiose aus Kunst und

Handwerk war es, die mich schon früh dazu bewogen

hat, zunächst das Schneiderhandwerk von

Grund auf zu erlernen und praktisch auszuüben, bevor

ich eine Ausbildung zur staatlich geprüften

Modedesignerin absolvierte.Erst auf dieser soliden Basis

begann ich, meine kreativen Ideen künstlerisch

umzusetzen. Dank meiner handwerklichen Kompetenz

ist es mir selbstverständlich möglich, auch auf

besondere Wünsche einzugehen - etwa individuelle

Maßanfertigungen oder Sondergrößen.Ein künstlerisches

Konzept, das bereits in einem renommierten

Kunstensemble im Bodenseeraum in

Dauerausstellungen präsentiert wird und dort auf

internationale Resonanz stößt.

Sigita Laubengaier

Die Künstlerin lebt und arbeitet seit 1997 in Stuttgart.

Geboren 1967 in Litauen. Als Malerin und Bildhauerin

hatte sie 2003 ihre erste größere Einzelausstellung.

Seither folgten Ausstellungen im In – und Ausland.

S. Laubengaiers künstlerisches Werk kann als

Tagebuch oder als autobiografische Fiktion betrachtet

werden. Unbewusst und zufällig spiegeln ihre

Gemälde persönliche Erfahrungen und die von ihr

gelesenen Bücher wider oder, im Gegenteil, ihre Werke

nehmen prophetische Züge an und erfüllen sich in der

Realität.

Marcel Folmeg - MASO

Marcel Folmeg - MASO kam Anfang der 90er Jahre zum

ersten mal mit der, damals noch jungen, Stuttgarter Hip Hop-

Bewegung in Kontakt. Nachdem er schon in jungen Jahren

seine bevorzugte Ausdrucksform im Zeichnen und Malen

gefunden hatte, war es angesichts der faszinierend großen

und farbenfrohen Graffitis, eine zwanpsläufige Entwicklung,

daß er seine Form- und Farbsprache mit diesen bereicherte

und fortan fester Bestandteil der Stuttgarter Hip Hop- Szene

um die Kolchose war.1994 malte er seine ersten Aufträge. Er

war einer der ersten, der umher reiste und Pionierarbeit auf

anderen Kontinenten leistete.

Seit 1999 sind mehrere Malreisen pro Jahr ein fester

Bestandteil seiner Arbeit.

Reschauer Media

Gabriela Reschauer - Produktion, Casting und Redaktion

Seit 2008 bewegt sich Gabriela Reschauer als freie TV-,

Streaminp- und Digital-Producerin zwischen öffentlich-

rechtlichen und privaten fiktionalen Sendeformaten, Social

Media-Kampagnen und Corporate-Beweptbildproduktionen.

Vom klassischen Fernsehen bis zum digitalen Storytellinp.

Als Casting Director brinpt sie Gesichter und Geschichten

zusammen: Sie vermittelt Schauspieler’innen,

Nebendarsteller*innen und Kompars’innen für fiktionale

Produktionen, Corporate-Formate und Werbefil me. Ihre

Arbeit vereint Sensibilität für das passende Talent mit einem

Verständnis für narrative Zusammenhä npe und

organisatorische Produktionsa bläufe.

Darüber hinaus arbeitet sie journalistisch mit einem Gespür

für Inhalte und deren Relevanz, für Print, TV-Doku Realities

und Reportagen oder Factual- Formate.

Für unser Event ist Gabriela Teil des Teams für PR,

Marketing und Event, das die kreative Vielfalt der

Veranstaltung durch Kampapnen, Pressetexte und Inhalte

für Social Media sichtbar und erlebbar macht.

Andrea Wolf

andreawolf-interiordesign

Gabriela Reschauer - Produktion, Casting und Redaktion

Andrea Wolf, von- andreawolf-interiordesign- ist eine in

Stuttgart lebende Desipnerin, die seit 2002 in Deutschland

und im Ausland arbeitet. Offene Kommunikation mit ihren

Auftraggebern liegt ihr am Herzen, um eine gesunde

Mischung aus Aufgabenstellung, Budpet und Inspiration

umzusetzen.

Ob Beratung, Anleitung oder Umsetzung : Individuelle,

eipene Designs, sowie zielorientierte Ergebnisse zu

entwickeln, bleiben spannende Aufgaben, die im Kollektiv

immer wieder viel Freude bereiten.

Designer & Team interdisziplinäres Rahmenprogramm

Kess Ernst - Innenarchitektur

Gut konzipierte und gestaltete Räume unterstützen Menschen, sich

miteinander zu verbinden und in Austausch zu treten.

Gemeinschaftlich lassen sich neue und innovative Wepe finden und

weiterentwickeln. Als interdisziplinäres Planungsbüro konzipieren und

gestalten wir Projekte für Museen, Marken, Messen und Events,

kuratieren Ausstellungen, entwickeln neue Arbeitswelten sowie

Wohnraumkonzepte und entwerfen individuelle (Präsentations-)MöbeI.

Der Raum und die zu vermittelnden Themen stehen dabei im

Mittelpunkt unserer Gestaltung.

Mithilfe von Form, Material, Texturen, Farbe, Grafik, Medien, Licht und

Storytelling inszenieren wir diese inhaltlichen Botschaften und

dirigieren anhand einer Dramaturgie, wie jene wahrgenommen und

verarbeitet werden. Wir schaffen nachhaltige Erlebnisse, die im

Gedächtnis bleiben — multisensuale, immersive und atmosphärische

Räume, die überzeugen und zu Plattformen der Begegnung werden.

Jutta Joy Gross

Ihre fotografische Arbeit setzt dort an, wo Rollenbilder ihre

Wirkung verlieren und Präsenz beginnt. In reduzierten,

inszenierten Bildräumen werden Frauen sichtbar - nicht als

Zuschreibung, sondern in eigener Haltung, Wahrnehmung

und innerer Freiheit. Jutta Joy Gross interessiert sich für den

Moment zwischen Haltung und Loslassen - für jene stillen

Übergänge, in denen etwas Echtes spürbar wird. Die

Begegnung zwischen Fotografin und Frau ist integraler

Bestandteil des Werkes. Das Bild entsteht nicht allein vor der

Kamera, sondern im gemeinsamen Prozess - im Raum, der

sich währenddessen öffnet. Ihre fotografische Sprache ist

stark filmisch geprägt. Über vier Jahrzehnte Arbeit in der

internationalen Film- und Modeindustrie haben ihren Blick

für Licht, Dramaturgie und visuelle Spannung geschärft. Was

auf den ersten Blick ruhig oder vertraut erscheinen mag,

entfaltet bei genauer Betrachtung eine vielschichtige Tiefe.

Ihre Bilder erzählen Geschichten von Facetten der

Weiblichkeit in ihren unterschiedlichen Wahrnehmungen -

nicht geprägt von gesellschaftlichen Zuschreibungen,

sondern von dem, was in der Frau selbstverständlich schon

vorhanden ist.

Vince Voltage

Seine Aufnahmen zeigen eine andere, vielen

verborgene Seite des Lebens. Vince entdeckte seine

Liebe zur Fotografie, als er mit seiner Band auf

Europa-Tournee war. Seither prägen Portraits

extravaganter, aufwendig gestylter, auf sehr eigene

Art und Weise ausdrucksstarker Modelle. Seine

Arbeiten setzen sich kritisch mit Dekadenz unserer

Wegwerfgesellschaft auseinander. Klassische

Portrait-Fotografie und das Spiel mit Licht und

Schatten, People- und Fashion-Style-Fotografie,

Eindrücke aus fotografischen Streifzügen durch das

Designerdasein, der Beschäftigung mit alten

Kulturen und allerlei anderer Input verweben sich zu

seinem eigenen Stil.

Die Fotografien von Vince Voltage haben

Ausstrahlung, fallen auf und überraschen. Sie ziehen

den Betrachter mit der Schönheit und Raffinesse der

leisen Erotik in ihren Bann und bestechen selten

durch Schlichtheit, dafür mit einer gehörigen Portion

Kontroversität und der Präsenz seiner Modelle.