ARTspectiva 2026 – unser Künstler
Laura Siebeck
Die renommierte Künstlerin Laura Siebeck lädt Kunstliebhaber und Ästheten gleichermaßen mit Ihren
Bilder zu einer Reise durch Freude und Kreativität ein. Ihre Bilder sind eine Hommage an die
Schönheit des Alltäglichen, eine Erkundung von Freude und Kreativität, die in jedem Detail des Lebens
zu finden ist.
Aufgewachsen inmitten einer familiären Umgebung, die von Kunst, Architektur, Musik und Literatur
geprägt war, fand Laura Siebeck schon früh ihre künstlerische Inspiration.
Siebecks Werke sind eine Ode an die Einfachheit des Lebens. Alltagsgegenstände, Strukturen und
vermeintliche Trivialitäten werden zu Kunstwerken, die Ästhetik und Fröhlichkeit ausstrahlen. Jedes
Bild ist geschaffen, um den Betrachter aus dem Alltag zu entführen und ihm eine Quelle der Freude zu
bieten. "Made with love to bring joy into your life" – diese Hingabe, die sie in ihre Kunst einfließen
lässt, soll die Betrachter erreichen und die Freude, die sie beim Erschaffen empfindet, weitergeben.
Floren Tina Gekeler
Tina Gekelers künstlerische Reise beschränkt sich nicht allein auf die heimischen Gefilde. Durch
Kunstbegegnungen in Myanmar wurde sie mit der traditionellen Kunst und den einzigartigen
Materialien des Mekong-Deltas in Vietnam in Berührung gebracht. Inspiriert von Kulturreisen und
einem Schwerpunkt auf Kunst in Asien, Südamerika, Nordafrika und insbesondere Italien, hat sie
ihr Kunstwissen erweitert und zahlreiche Werke geschaffen, die in dieser Ausstellung präsentiert
werden.
Die Werke der Künstlerin entstehen aus den Eindrücken des Erlebten, wobei insbesondere
Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Kulturen, vor allem aus Mittelamerika und
Indien, einen bedeutenden Einfluss auf ihre Kunst haben. Die Vielfalt der Darstellungen und
Bräuche, die sie auf ihren Reisen erlebt hat, spiegelt sich in ihren Werken wieder.
Horst Kistner
Horst Kistner, 1969 in Würzburg geboren, hat seine Ausbildung am renommierten
Lette-Verein in Berlin absolviert und war über zwei Jahrzehnte in der
kommerziellen Fotografie tätig, bevor er sich seit 2012 ausschließlich der freien
Kunst widmete. Seine Arbeiten stehen im spannenden Kontrast zu den
introspektiven Selbstporträts Samanis, da sie häufig sorgfältig inszenierte
Szenarien des scheinbar Alltäglichen darstellen.
Doch der erste Eindruck täuscht: Was auf den ersten Blick vertraut erscheint,
entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als surrealer, oft rätselhafter Moment.
Kistners Fotografien spielen mit Illusion, Ironie und subtiler Irritation. Die
Inszenierung seiner Werke ist aufwendig und erinnert in ihrer Ästhetik nicht selten
an klassische Filmstills – jedes Bild scheint einer größeren Erzählung zu
entstammen, deren Kontext jedoch bewusst im Verborgenen bleibt.
Klaudia Dietewich
Klaudia Dietewichs Interesse gilt der subtilen Ästhetik von im Alltag entstandenen Relikten und
Fragmenten, die auf die eine oder andere Weise den Zustand unserer Welt spiegeln können. Im
Geflickten, Übersehenen und Vergessenen findet sie die Parallele vom allmählichen
Verschwinden der Motive und unserer eigenen Existenz.
Ihre Spuren und Fundstücke sind Bruchstücke, die, obwohl ganz ungegenständlich, Erinnerungen
wachrufen, Assoziationen wecken und Geschichten erzählen. Als "Kondensat gelebten Lebens"
stellen sie auch die Frage, was bleibt von uns und von der Welt, wie wir sie kennen.
Wenn Betrachterinnen und Betrachter Gegenstände und bildliche Darstellungen zu erblicken
glauben, werden Klaudia Dietewichs Asphaltfotografien, Pigmentdrucke auf Aludibond, aus der
Serie „Urban Echoes“, zu Projektionsflächen der Einbildungskraft.
Dagmar Cavadini
Materialien mit Herkunft – die Ästhetik des Bauens
Die Werkstoffe, die Cavadini verwendet, haben eine Geschichte: Pressspanplatten,
Dispersion, Metallrahmen aus Stahl oder Aluminium, Transparentpapier und Nägel. Es sind
Materialien aus dem Alltag der Baustelle – ursprünglich nüchtern, funktional, unscheinbar. In
ihrer Kunst verwandeln sie sich in expressive Bildträger und transformierte Oberflächen. Ihre
Herkunft bleibt spürbar: Die Robustheit des Pressspans, das Kühne des Metalls, die Zartheit
des Transparentpapiers – alles trägt zur Atmosphäre der Werke bei.
In der Kombination dieser Stoffe entsteht ein Spannungsfeld, das typisch für Cavadinis
Ansatz ist: Das Harte trifft auf das Fragile, das Lineare auf das Bewegte, das Gebaute auf
das Gewachsene. So werden die Bilder selbst zu kleinen Architekturen – allerdings solchen,
die offen bleiben, atmen und sich ständig neu deuten lassen.
Olga Pursches
Olga Pursches wählt einen gänzlich anderen Zugang: Ihr Werk wurzelt tief in der
klassischen Tradition. Ausgebildet in Moskau in Zeichnung, Malerei und Bildhauerei,
später ergänzt durch ein Studium im Modedesign und ihre langjährige Tätigkeit als
Kostümbildnerin in der Schweiz, verbindet sie technisches Können mit einem feinen
Gespür für Inszenierung und Ästhetik.
Seit 2019 widmet sie sich in Deutschland als freischaffende Künstlerin ausschließlich der
bildenden Kunst. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie Nominierungen für
renommierte Kunstpreise zeugen von der Resonanz auf ihre Arbeiten. Im Zentrum ihrer
Kunst steht der Mensch - insbesondere das Gesicht, als Spiegel von Ausdruck und
Innerlichkeit. Mit höchster Präzision arbeitet Pursches die Feinheiten von Mimik, Licht und
Schatten heraus und verleiht den Figuren eine fast plastische Präsenz. Dabei schöpft sie
aus der Tradition der alten Meister, ohne in Nostalgie zu verfallen: Ihr Realismus ist kein
Rückgriff, sondern ein lebendiges Weiterdenken.
Gertrud Schneider
Der Entstehungsprozess der Bilder ist stark beeinflusst, durch die eigene sinnliche
Wahrnehmung des Erlebten und Gesehenen, Leidenschaft und die Schönheit des
Augenblicks. Ein Bild darf sich frei entfalten, so dass am Ende nur angedeutete Formen
erkennbar sind oder aber die Bildgestaltung zu einer völligen Abstraktion führt. Dem
Betrachter soll eine generierte Ästhetik des Lebendigen und Assoziativen offenbart
werden, ein Erlebnis emotionaler Ungebundenheit.
Das Figürliche, Wirkliches und Unwirkliches können entdeckt, gespürt und durch die
eigene Wahrnehmung erklärt werden. Jeder soll auf seine eigene Entdeckungsreise
gehen, sich auf ein Bild einlassen und seine eigene Botschaft empfangen. So schafft
die Künstlerin in ihren Bildern eine fantastische Welt, sie lässt die Farben und Formen
aus sich heraus leuchten und fasziniert den Betrachter durch die Brillanz und Ästhetik
der Werke.
Julia Lesiecki
Wahre Kunst ist seit jeher untrennbar mit meisterhaftem
Handwerk verbunden. Erst durch präzise, handwerklich
exzellente Ausführung wird ein Werk zu einem zeitlosen
Kunstobjekt. Gleichzeitig vermag erst die künstlerische
Inspiration, ein Objekt über seinen rein funktionalen
Zweck hinauszuheben und ihm emotionale Tiefe und
Ausdruckskraft zu verleihen.
Selbstverständlich existieren innerhalb der Bildenden
Künste vielfältigste Ausdrucksformen - geprägt durch
Materialien, Verarbeitungstechniken,
Gerade die eingangs erwähnte Symbiose aus Kunst und
Handwerk war es, die mich schon früh dazu bewogen
hat, zunächst das Schneiderhandwerk von
Grund auf zu erlernen und praktisch auszuüben, bevor ich eine Ausbildung zur staatlich geprüften Modedesignerin absolvierte.Erst
auf dieser soliden Basis begann ich, meine kreativen Ideen künstlerisch umzusetzen. Dank meiner handwerklichen Kompetenz ist es
mir selbstverständlich möglich, auch auf besondere Wünsche einzugehen - etwa individuelle Maßanfertigungen oder
Sondergrößen.Ein künstlerisches Konzept, das bereits in einem renommierten Kunstensemble im Bodenseeraum in
Dauerausstellungen präsentiert wird und dort auf internationale Resonanz stößt.
Sigita Laubengaier
Die Künstlerin lebt und arbeitet seit 1997 in Stuttgart.
Geboren 1967 in Litauen. Als Malerin und Bildhauerin
hatte sie 2003 ihre erste größere Einzelausstellung.
Seither folgten Ausstellungen im In – und Ausland.
S. Laubengaiers künstlerisches Werk kann als
Tagebuch oder als autobiografische Fiktion betrachtet
werden. Unbewusst und zufällig spiegeln ihre Gemälde
persönliche Erfahrungen und die von ihr gelesenen
Bücher wider oder, im Gegenteil, ihre Werke nehmen
prophetische Züge an und erfüllen sich in der Realität.
Marcel Folmeg - MASO
Marcel Folmeg - MASO kam Anfang der 90er Jahre zum ersten mal mit
der, damals noch jungen, Stuttgarter Hip Hop-Bewegung in Kontakt.
Nachdem er schon in jungen Jahren seine bevorzugte Ausdrucksform
im Zeichnen und Malen gefunden hatte, war es angesichts der
faszinierend großen und farbenfrohen Graffitis, eine zwanpsläufige
Entwicklung, daß er seine Form- und Farbsprache mit diesen bereicherte
und fortan fester Bestandteil der Stuttgarter Hip Hop- Szene um die
Kolchose war.1994 malte er seine ersten Aufträge. Er war einer der
ersten, der umher reiste und Pionierarbeit auf anderen Kontinenten
leistete.
Seit 1999 sind mehrere Malreisen pro Jahr ein fester Bestandteil seiner
Arbeit.
Designer & Team - interdisziplinäres Rahmenprogramm
Kess Ernst - Innenarchitektur
Gut konzipierte und gestaltete Räume unterstützen Menschen, sich
miteinander zu verbinden und in Austausch zu treten. Gemeinschaftlich
lassen sich neue und innovative Wepe finden und weiterentwickeln. Als
interdisziplinäres Planungsbüro konzipieren und gestalten wir Projekte
für Museen, Marken, Messen und Events, kuratieren Ausstellungen,
entwickeln neue Arbeitswelten sowie Wohnraumkonzepte und
entwerfen individuelle (Präsentations-)MöbeI. Der Raum und die zu
vermittelnden Themen stehen dabei im Mittelpunkt unserer Gestaltung.
Mithilfe von Form, Material, Texturen, Farbe, Grafik, Medien, Licht und
Storytelling inszenieren wir diese inhaltlichen Botschaften und dirigieren
anhand einer Dramaturgie, wie jene wahrgenommen und verarbeitet
werden. Wir schaffen nachhaltige Erlebnisse, die im Gedächtnis bleiben
— multisensuale, immersive und atmosphärische Räume, die
überzeugen und zu Plattformen der Begegnung werden.
Reschauer Media
Gabriela Reschauer - Produktion, Casting und Redaktion
Seit 2008 bewegt sich Gabriela Reschauer als freie TV-,
Streaminp- und Digital-Producerin zwischen öffentlich-
rechtlichen und privaten fiktionalen Sendeformaten, Social
Media-Kampagnen und Corporate-
Beweptbildproduktionen. Vom klassischen Fernsehen bis
zum digitalen Storytellinp.
Als Casting Director brinpt sie Gesichter und Geschichten
zusammen: Sie vermittelt Schauspieler’innen,
Nebendarsteller*innen und Kompars’innen für fiktionale
Produktionen, Corporate-Formate und Werbefil me. Ihre
Arbeit vereint Sensibilität für das passende Talent mit
einem Verständnis für narrative Zusammenhä npe und
organisatorische Produktionsa bläufe.
Darüber hinaus arbeitet sie journalistisch mit einem Gespür für Inhalte und deren Relevanz, für Print, TV-Doku Realities und Reportagen
oder Factual- Formate.
Für unser Event ist Gabriela Teil des Teams für PR, Marketing und Event, das die kreative Vielfalt der Veranstaltung durch Kampapnen,
Pressetexte und Inhalte für Social Media sichtbar und erlebbar macht.
Andrea Wolf
andreawolf-interiordesign
Gabriela Reschauer - Produktion, Casting und Redaktion
Andrea Wolf, von- andreawolf-interiordesign- ist eine in
Stuttgart lebende Desipnerin, die seit 2002 in Deutschland und
im Ausland arbeitet. Offene Kommunikation mit ihren
Auftraggebern liegt ihr am Herzen, um eine gesunde Mischung
aus Aufgabenstellung, Budpet und Inspiration umzusetzen.
Ob Beratung, Anleitung oder Umsetzung : Individuelle, eipene
Designs, sowie zielorientierte Ergebnisse zu entwickeln, bleiben
spannende Aufgaben, die im Kollektiv immer wieder viel Freude
bereiten.
Jutta Joy Gross
Ihre fotografische Arbeit setzt dort an, wo Rollenbilder ihre Wirkung verlieren und Präsenz
beginnt. In reduzierten, inszenierten Bildräumen werden Frauen sichtbar - nicht als
Zuschreibung, sondern in eigener Haltung, Wahrnehmung und innerer Freiheit. Jutta Joy
Gross interessiert sich für den Moment zwischen Haltung und Loslassen - für jene stillen
Übergänge, in denen etwas Echtes spürbar wird. Die Begegnung zwischen Fotografin und
Frau ist integraler Bestandteil des Werkes. Das Bild entsteht nicht allein vor der Kamera,
sondern im gemeinsamen Prozess - im Raum, der sich währenddessen öffnet. Ihre
fotografische Sprache ist stark filmisch geprägt. Über vier Jahrzehnte Arbeit in der
internationalen Film- und Modeindustrie haben ihren Blick für Licht, Dramaturgie und
visuelle Spannung geschärft. Was auf den ersten Blick ruhig oder vertraut erscheinen mag,
entfaltet bei genauer Betrachtung eine vielschichtige Tiefe. Ihre Bilder erzählen Geschichten
von Facetten der Weiblichkeit in ihren unterschiedlichen Wahrnehmungen - nicht geprägt
von gesellschaftlichen Zuschreibungen, sondern von dem, was in der Frau
selbstverständlich schon vorhanden ist.
Vince Voltage
Seine Aufnahmen zeigen eine andere, vielen verborgene Seite des Lebens. Vince
entdeckte seine Liebe zur Fotografie, als er mit seiner Band auf Europa-Tournee war.
Seither prägen Portraits extravaganter, aufwendig gestylter, auf sehr eigene Art und
Weise ausdrucksstarker Modelle. Seine Arbeiten setzen sich kritisch mit Dekadenz
unserer Wegwerfgesellschaft auseinander. Klassische Portrait-Fotografie und das
Spiel mit Licht und Schatten, People- und Fashion-Style-Fotografie, Eindrücke aus
fotografischen Streifzügen durch das Designerdasein, der Beschäftigung mit alten
Kulturen und allerlei anderer Input verweben sich zu seinem eigenen Stil.
Die Fotografien von Vince Voltage haben Ausstrahlung, fallen auf und überraschen.
Sie ziehen den Betrachter mit der Schönheit und Raffinesse der leisen Erotik in ihren
Bann und bestechen selten durch Schlichtheit, dafür mit einer gehörigen Portion
Kontroversität und der Präsenz seiner Modelle.